DAS SCHWIMMBECKEN
DAS SCHWIMMBECKEN
1928
Historisches Schwimmbecken,
Löschteich, zugeschüttet
Das Gebäudeensemble der Kunsthochschule Berlin Weißensee ist ein bedeutendes Zeugnis der Nachkriegsmoderne und der Bauhaus-Nachfolge in der frühen DDR. Der Campus vereint den letzten erhaltenen Bau des Bauhaus-Architekten Selman Selmanagić in Deutschland mit erhaltenen Beispielen früher sozialistischer Kunst am Bau, darunter Werke von Arno Mohr, Bert Heller und Kurt Robbel. Die Kunsthochschule zog 1946 in das ehemalige Verwaltungsgebäude der Schokoladenfabrik Trumpf in der Bühringstraße ein. In den Jahren 1955–1956 wurde der Standort nach Plänen von
Teil dieses Ensembles ist ein 1928 errichtetes Schwimmbecken der ehemaligen Schokoladenfabrik Monheim bzw. späteren Firma Trumpf, das ursprünglich für die Mitarbeiter/innen und ihre Familien angelegt wurde. Nach der Nutzung des Geländes durch die Kunsthochschule diente das Becken bis in die 1980er Jahre als Schwimmteich für Studierende und Hochschulangehörige. Im Umfeld des Beckens entstanden zudem verschiedene künstlerische Arbeiten, darunter das Natursteinmosaik „Sport und Freizeit“ von
Geplant ist die Revitalisierung des ehemaligen Schwimmbeckens zu einem nachhaltigen Naturpool, der den historischen Bestand bewahrt und zugleich einen neuen gemeinschaftlich nutzbaren Ort auf dem Campus schafft. Die Gesamtanlage „Hochschule, Aula, Mensa, Schwimmbecken und Gartenanlage“ steht als Denkmalbereich des Landes Berlin unter Denkmalschutz.
Sprung ins Becken, 1959